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Familiengeschichte

Familiengeschichte

Uih spannend.

Auf unserem alten Blog kam eine schöne Anfrage (hier klick) zu uns als polyglotte Familie an, die ich doch gerne beantworten möchte.

Ja, wie und warum ist das bei uns so „familiär bunt“? Gar nicht so einfach zu beantworten, denn es ist schon schwierig, bei unseren vielen parallelen Familiengeschichten die eine als „Leitlinie“ herauszupicken.

„Wir“ (und damit meine ich jetzt mal mich als „Blogverantwortliche“, meinen Bruder Ralf und unsere 82jährige Mutter Doris) sind vom Ursprung her Rheinländer mit multikulturellen Wurzeln. Der mütterliche Teil der Familie stammt von den französischen Hugenotten ab und der väterliche aus dem katholischen Polen. Die Urgrosseltern jeweils haben sich im Rheinland „und Umgebung“ angesiedelt und dann in Köln verliebt, verlobt und verheiratet (und die Religionen lustig untereinander ausgetauscht). Ralf betreibt mit grossem Engagement Ahnenforschung und hat den einen Teil der Familie bis ins Mittelalter zurückverfolgen können.

Von Köln aus habe ich mich in René, einen Schweizer verliebt („ausgerechnet eine Kölnerin“), der wiederum zur Hälfte Perser ist. Der persische Teil seiner Familie (René’s Mutter Mehry hat über 10 Geschwister) lebt verstreut in Europa und Amerika. Ihre Familiengeschichte würde vermutlich alleine ein Buch füllen und René hat den Überblick über seine grosse Anzahl an Tanten, Onkel und Kusinen/Kusins verloren. Anna, die Frau meines Bruders, stammt aus Russland wo auch ihre Eltern und ihr Bruder noch leben. Ihre jüngere Schwester lebt in Florida. Der älteste Sohn meines Bruders, Kian, lebt heute in Thailand und ist mit Sri, einer Balineserin verheiratet. Die beiden betreiben zusammen den Reiseblog How2TravelSmart. Eine Schwägerin von René stammt zur Hälfte aus Irland, da sich ihre Mutter ebenfalls vor vielen Jahren in einen Schweizer verliebt hat. Wir haben uns also alle im Grunde multikulturell verliebt und sind daher teils dort auch neu zuhause. Von den Religionen her ist auch so ziemlich alles vertreten.

Eigentlich war es René’s Idee, alte persische und Schweizer Familienrezepte für Tochter Fanny zu sammeln. Schnell wurde daraus aber ein weltweites Sammelsurium von neuen und alten Rezepten der gesamten Familie. Mit dem Blog haben wir es uns ermöglicht, gegenseitig auf die Rezepte zugreifen zu können, egal wo wir uns gerade auf der Welt so aufhalten.

Denn das Interessante ist ja, auch wenn man mehr als 10’000 km von der alten Heimat entfernt lebt und sich dort sehr wohl fühlt, freut man sich hin und wieder über „heimisches Essen“, über die Gerüche und Gerichte aus der Kindheit. Für Anna sind Pelmenis Heimat, für René das Käsefondue und für Kian die erste Flasche Kölsch in zwei Jahren, die er neulich begeistert in Thailand getrunken hat.

Ach ja, wir sind alle keine Profis im Fotografieren, niemand hat einen Food-Fotografierkurs belegt, aber wir arbeiten daran ;-).

Ralf

Ralf mit Stativ und Bergischem Gulasch

♥liche Grüsse, Anja (die oben auf dem Foto von Anna im Wohnzimmer von Doris das Familienkochbuch mit dem Foto der Philadelphiatorte zeigt)

 

 

 

 

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